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Don't drink too
much! Stay Gold!
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Stay Gold
- Die Kampagne gegen Komasaufen
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Wir appelieren als
Netzwerkpartner an alle Guggenmusiken und Fasnachtsvereine
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Der Trend zum exzessiven Trinken bei
Jugendlichen ist weiterhin ungebrochen. Jeder fünfte
Jugendliche betrinkt sich mindestens einmal im Monat
mit mindestens fünf oder mehr Gläsern Alkohol.
Häufig folgen diesem Rauschtrinken Gewalttaten.
Flatrate-Trinken bei Homepartys und in der Öffentlichkeit
ist für viele cool mit erschreckenden Auswirkungen
und massiven Schäden für die Gesundheit. Im
Jahr 2007 wurden 23.165 Kinder und Jugendliche zwischen
10 und 20 Jahren aufgrund einer Alkoholvergiftung stationär
im Krankenhaus behandelt. Im Vergleich zu 2006 hat die
Zahl um 20 % zugenommen (19.500 Einlieferungen). Seit
der Ersterhebung im Jahr 2000 (9.500 Kinder und Jugendliche)
steigt die Zahl der Alkoholvergiftungen jährlich
an. Die aktuelle Zahl ist die bislang höchste,
jemals gemessene Zahl (23.165). Zwischen 2000 und 2007
ist dies eine Zunahme der Alkoholvergiftungen um 143
%.
STAY GOLD setzt auf Genuss mit Verstand:
Etwas trinken ist okay zu viel trinken ist absolut
uncool.
Quelle:
www.staygold.eu
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Libis-web.de hat sich vor einigen Monaten
in diese Kampagne eingeklinkt, um nicht nur gegen das
Problem Komasaufen sondern auch auf allgemein negative
Entwicklungen auf Partys und Veranstaltungen in der
Öffentlichkeit hin zu weisen.
Die recht schnelle Unterstützung mit einer Netztwerkpartnerschaft
kommt nicht von ungefähr. Als ständige Veranstaltungsbesucher
beobachten wir neben den eigentlichen Aktivitäten
auf der Bühne so manch erschreckende Zustände
- und zwar dort, wo der Alkohol über jeglichen
Verstand gesiegt hat.
Die Unvernunft beim Umgang mit harten Spirituosen finden
wir jedoch nicht nur bei den Konsumenten. Dem Kauf von
verschiedensten Sorten und Mengen Alkohol werden seitens
vieler Veranstalter alle Wege geebnet und dies beginnt
schon oft an der Eingangstür der jeweiligen Lokations.
Mit grimmingem Gesicht und verschränkten Armen
stehen sie oft gleich im halben Dutzend an der Eingangstür.
Muskelbepackte Körper durchsuchen in ihren schwarzen
Bomberjacken Rucksäcke und Handtäschchen der
Besucher, wenn's sein muß auch gleich mehrmals
nacheinander. Eventuell folgt noch eine Ausweiskontrolle
um zu guter letzt dem Partygast das falsche Armbändchen
anzulegen. Und schon erhält ein 16- jähriger
Bub ohne weitere Nachfrage an der Bar alles, was er
sich wünscht. Das ganze freilich bis "die
Birne voll" oder der Geldbeutel leer ist.
Die Rede ist vom Sicherheitspersonal. All zu oft junge
Damen und Herren, deren Rückenaufdruck "Security"
größer und wichtiger scheint, als das Verantwortungsbewusstsein,
welches von den allgemein kostenbringenden Unternehmen
erwartet wird.
Dabei sind diese Beobachtungen keine Seltenheit. All
zu oft müssen wir feststellen, dass gesetzliche
Vorschriften bereits an der Eingangstür umgangen
werden und so manch furchteinflösender Türsteher
seinen Aufgaben nicht wirklich gewachsen ist. Dabei
spielt es keine Rolle, ob diese Aufgabe von veranstaltereigenen
Ordnern oder von angeblich ausgebildetem Sicherheitsfirmen
erledigt wird.
In einer Festhalle ergreifen wir Initiative und sprechen
den Hauptverantwortlichen auf die Zustände in der
total überfüllten Bar an. Anscheinend total
überfordert teilte man eine 16-jährige junge
Dame zum Ausschank in der Bar ein, welche mangels Durchsetzungsvermögen
und der nötigen Reife freilich keine Chance hatte,
auch mal - Nein - zu sagen, wenn ein Gast bereits zu
angetrunken war.
Hauptsache in der Kasse klingelts!
Dabei scheint es den Veranstaltern relativ gleichgültig,
ob ein Gast das erforderliche Alter für den Konsum
des jeweiligen alkoholischen Getränks nachweisen
kann oder ob der Konsument eventuell schon zu tief ins
Glas geschaut hat.
Der Trend, mehr Programm im alkoholischen Angebot zu
bieten als auf der Showbühne mehr Einsatz und Aktivität
zu zeigen zeichnete sich in Vergangenheit mehr und mehr
ab.
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Die Erfahrungsberichte unsererseits decken und ergänzen
sich auch mit den Geschichten von Markus
Horn, der als unser Partner im Bereich der Pressefotos
einen Teil seiner Freizeit dem Deutschen Roten Kreuz
widmet.
Verbringt er seinen Dienst auf einem Narrentreffen,
hat er nur wenig Ruhe, einen Umzug vom Fahrzeugdach
des Rettungswagens aus zu beobachten (wie rechts im
Bild). Freinächte werden mit anbrechender Dunkelheit
zum Dauereinsatz und in den DRK- Räumlichkeiten,
Zelten und Fahrzeugen müssen zum größten
Teil stark alkoholisierte Festbesucher behandelt und
betreut werden.
Der Abtransport von Patienten ins nächste Krankenhaus
erweist sich stets als schwierig, den Rettungskräfte
werden all zu oft von weiteren alkoholisierten Besuchern
behindert, teils gar bedroht. Die Strassen sind durch
unzählig zerstörte Flaschen kaum passierbar
und so wird manch freiwilliger Dienst zur Qual.
| Blaue Flecken als Lohn für
unsere Fotos |
Die Agressivität der meist jüngeren und oft
minderjährigen Zecher nimmt durch übermäßigen
Alkoholgenuß spürbar zu. So hat auch unser
Team schon Veranstaltungen während des laufenden
Programms verlassen, weil die Sicherheit für die
eigene Gesundheit und die Kameraausrüstung nicht
mehr gegeben war. Auch in diesen Fällen waren Veranstalter
und entsprechende Securitys nicht mehr in der Lage,
die quasi selbst "abgefüllten" Jugendlichen
in Zaum zu halten. Angetrunkene Teenis boxten und traten
uns, weil sie fotografiert werden wollten.
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Noch
ist die Welt in Ordnung und ein wachsamer Blick
genügt. Doch die Freinächte bringen stets
Arbeit in Hülle und Fülle und Markus Horn
hat mit vielen seiner DRK- Kollegen alle Hände
voll zu tun.
Großansicht: Bild klicken |
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... für eine schönere
Fasnet ...
sind indess nicht
nur wir sowie unsere Partner Hornfix
und Mygugg.de,
die wir allesamt Netztwerkpartner von Stay Gold
sind. Bereits einige Vertreter von Guggenmusiken,
vornehmlich deren webmaster, haben uns angesprochen
und deren Interesse an Stay Gold und den Hintergrund
bekundet.
Mit Unterstützung der Präventionsabteilung
der Polizeidirektion Rottweil haben wir im gemeinsamen
Infozelt mit der Guggenmusik- Community Mygugg.de
während des Guggenhocks in Deisslingen per
Plakate und Bierdeckel auf die Kampagne hingewiesen.
Erstaunlich das Ergebnis, wieviele Guggenmusiker
aus den verschiedensten Regionen eben über
genau diese Mißstände klagen und sich
irgendwie eine "schönere Fasnet"
zurückwünschen. Eine Fasnet, wo nicht
der Alkoholkonsum im Vordergrund steht und die
Veranstaltungen mit möglichst vielen Mottobars
bestückt sind, hingegen auf der Bühne
nichts mehr geboten wird und das Publikum vor
Programmende abgefüllt ist.
Eine Fasnet ohne Alkohol - für viele kaum
vorstellbar. Dennoch werden die Aktionen und Aufrufe
von Fasnachts- Vereinen und Verbänden und
auch Guggenmusiken häufiger. Back to the
Roots - Brauchtum soll wieder eine stärkere
Rolle spielen und Alkohol soll dabei nur eine
Nebenerscheinung sein.
Ansätze, die neue Ideen und Konzepte fordern.
Unsererseits bleibt ein Hoffnungsschimmer, dass
vielen positiven Worten auch Taten folgen und
Veranstalter der verschiedensten Events sich diesem
Problem verantwortungsbewusster stellen, gwissenhafter
bei der Planung von Veranstaltungen mit gesetzlichen
Vorgaben umgehen und hier und da lieber mal finanzielle
Abstriche in Kauf nehmen.
Auch Festbesucher sollten bei Mißständen
nicht weg sehen, sondern die nötige Zivilcourage
zeigen und Verantwortliche darauf ansprechen.
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Mehr Informationen
rund um das Thema Komasaufen gibt es bei Stay Gold
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Wir sind Netzwerkpartner
von Stay Gold
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| Schreibt uns Eure Meinung! Wir nehmen jede
Zuschrift an und veröffentlichen diese gerne hier
im Anhang. Schick Deinen Beitrag an info@libis-web.de
; Stichwort "Komasaufen", Absender nicht vergessen.
Herzlichen Dank. |
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